Alltagshilfen
Alltagshilfen für Pflege und Klinik: Trinkhilfen mit Nasenausschnitt, Medizinbecher, Tablettenmörser, Medikamentendispenser, Zahnprothesenbehälter, Waschschüsseln und Brechbeutel, auf Rechnung bestellen.
Trinkhilfen und Medikamentengabe im Alltag
Der Trinkbecher mit Nasenausschnitt erlaubt das Trinken, ohne den Kopf in den Nacken zu legen, was bei Schluckstörung und eingeschränkter Beweglichkeit das Verschlucken verringert. Bei der Medikamentengabe dosiert der Medizinbecher flüssige Arzneien, der beschriftete Dispenser sortiert die Tagesration nach Uhrzeit und der Tablettenmörser zerkleinert Tabletten für Menschen mit Schluckproblemen. Wichtig ist, dass nur Tabletten gemörsert werden, die dafür freigegeben sind, denn Retard- und magensaftresistente Formen dürfen nicht zerkleinert werden; im Zweifel gibt die Fachinformation oder die Apotheke Auskunft. Die Trinkmenge und die Einnahme werden in der Pflegedokumentation festgehalten. Ein klar beschrifteter Dispenser beugt Einnahmefehlern vor, gerade wenn mehrere Medikamente über den Tag verteilt sind.
Hygiene und Wiederaufbereitung
Alltagshilfen mit Kontakt zu Speisen, Getränken und Medikamenten sind patientenbezogen und werden nach Gebrauch gereinigt; spülmaschinenfeste Becher, Schüsseln und Mörser werden thermisch bei 65 Grad aufbereitet, der Tablettenmörser wird zwischen verschiedenen Wirkstoffen gereinigt, damit keine Reste übertragen werden. Waschschüsseln werden nach der KRINKO-Empfehlung zu Flächen desinfizierend aufbereitet, weil stehendes Wasser Keime begünstigt; Einmalwaschsysteme sind die hygienische Alternative. Brechbeutel und Lemon-Sticks sind Einmalprodukte. Beim Umgang mit Ausscheidungen und Sekret gelten Handschuhe nach TRBA 250. Für Einrichtungen erleichtern Einmalprodukte den hygienischen Ablauf und sparen die Aufbereitungszeit.
Kostenübernahme und Verordnung
Viele Alltagshilfen sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel oder technische Pflegehilfsmittel nach dem Pflegehilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbands. Für Pflegebedürftige mit Pflegegrad, die zu Hause versorgt werden, übernimmt die Pflegekasse zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI im Rahmen der monatlichen Pauschale; technische Hilfen werden leihweise oder auf Antrag gestellt. In Pflegeeinrichtungen zählen Alltagshilfen zur Ausstattung. Wir liefern die Produkte für Einrichtungen und Pflegedienste gegen Rechnung, für Angehörige zur privaten Beschaffung. Angehörige, die zu Hause pflegen, finden im Sortiment die gleichen bewährten Produkte wie Einrichtungen und können sie ohne Verordnung direkt beziehen.
Häufige Fragen aus Praxis und Klinik
Wozu der Trinkbecher mit Nasenausschnitt?
Er erlaubt das Trinken ohne Kopf in den Nacken zu legen und verringert bei Schluckstörung das Verschlucken. Für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit gedacht.
Darf jede Tablette gemörsert werden?
Nein. Retard- und magensaftresistente Tabletten dürfen nicht zerkleinert werden. Die Fachinformation oder die Apotheke gibt Auskunft, was gemörsert werden darf.
Wie werden Alltagshilfen aufbereitet?
Spülmaschinenfeste Becher, Schüsseln und Mörser thermisch bei 65 Grad, der Mörser zusätzlich zwischen verschiedenen Wirkstoffen. Brechbeutel und Lemon-Sticks sind Einmalprodukte.
Zahlt die Pflegekasse Alltagshilfen?
Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel nach § 40 SGB XI werden bei Pflegegrad über die monatliche Pauschale übernommen, technische Hilfen auf Antrag.
Wo kann ich Alltagshilfen auf Rechnung kaufen?
In unserem Shop bestellen Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste und Kliniken Alltagshilfen auf Rechnung, mit Staffelpreisen bei Mehrfachpacks.









































