Standard-Einmalspritzen
Standard-Einmalspritzen steril für Injektion, Aufziehen und Spülung: BD Plastipak, B. Braun Omnifix und Injekt in 1 bis 100 ml, Luer und Luer-Lock, zwei- und dreiteilig, auf Rechnung bestellen.
Einmalspritzen im Sortiment: Größen, Anschluss, Bauart
Standard-Einmalspritzen sind sterile Einmalspritzen für das Aufziehen und Verabreichen von Medikamenten, für Spülungen und für die Probengewinnung. Wir führen die etablierten Marken: BD Plastipak, B. Braun Omnifix und Injekt in allen gängigen Größen von 1 ml für feine Dosierung bis 50 und 100 ml für Spülungen und die Blasenspritze. Es gibt sie mit Luer-Steck- und mit Luer-Lock-Anschluss, mit zentrischem Konus für die gerade Injektion und exzentrischem Konus für die oberflächennahe Venenpunktion, sowie zwei- und dreiteilig. Die dreiteilige Spritze mit Gummistopfen am Kolben läuft besonders leichtgängig und dosiert gleichmäßig. Die Skala ist klar ablesbar, viele Spritzen sind latex- und DEHP-frei. Die Verpackung ist so gestaltet, dass sich die Spritze aseptisch entnehmen lässt, ohne den Konus oder den Kolben zu berühren.

Luer-Lock, zentrisch oder exzentrisch
Der Anschluss entscheidet über die Sicherheit der Verbindung. Der Luer-Lock-Konus wird mit der Kanüle verschraubt und hält auch bei hohem Druck, etwa beim Spülen, bei zähen Lösungen und bei Zytostatika; der Luer-Steckkonus genügt für die schnelle Injektion mit geringem Druck. Der zentrische Konus sitzt mittig und ist der Standard, der exzentrische Konus sitzt am Rand und erlaubt die flache Punktion oberflächlicher Venen. Zwei- und dreiteilige Spritzen unterscheiden sich im Kolben: Die dreiteilige mit Gummistopfen gleitet leichter und ist für die feine, gleichmäßige Gabe und für Perfusoren geeignet. Der richtige Typ steht am Artikel und richtet sich nach Anwendung und Volumen. Ein Adapter verbindet die Spritze bei Bedarf mit Kathetern, Sonden und Spülsystemen, ohne dass die sterile Verbindung verloren geht.
Anwendung: Aufziehen, Injizieren, Spülen
Zum Aufziehen wird eine großlumige Aufziehkanüle verwendet, die nach dem Aufziehen gegen eine frische Injektionskanüle getauscht wird; die Spritze wird entlüftet, bis kein Luftpolster bleibt. Für die Injektion wird die Größe nach dem Volumen gewählt, für kleine Mengen die 1- und 2-ml-Spritze mit feiner Skala. Für Spülungen von Wunden, Kathetern und Ohren dienen die großen 50- und 100-ml-Spritzen, die Blasen- und Wundspritze mit Luer-Adapter. Für die Blutgasanalyse und besondere Anwendungen gibt es spezialisierte Spritzen in den Nachbarkategorien. Jede Spritze wird je Patient und je Medikament frisch verwendet, das Aufziehen aus Mehrdosisbehältern erfolgt aseptisch. Beim Wechsel der Kanüle nach dem Aufziehen wird die Spritze mit der Kappe verschlossen und beschriftet, wenn sie nicht sofort verwendet wird, denn eine aufgezogene, unbeschriftete Spritze ist eine häufige Ursache von Verwechslungen.
Norm, Hygiene und Arbeitsschutz
Standard-Einmalspritzen erfüllen die DIN EN ISO 7886-1 für sterile Einmalspritzen und tragen die CE-Kennzeichnung nach der Verordnung (EU) 2017/745; sie sind einzeln steril verpackt und mit Verfallsdatum versehen. Sie werden nie wiederverwendet und nie wiederbefüllt gelagert, weil dies Kontamination und Dosierfehler begünstigt. Nach der TRBA 250 werden Spritze und Kanüle nach Gebrauch ungetrennt im durchstichsicheren Abwurfbehälter entsorgt, ein Recapping der Kanüle unterbleibt. Beim Umgang mit Zytostatika gelten geschlossene Systeme, Luer-Lock und der dafür vorgesehene Abfallweg. Händedesinfektion vor der Vorbereitung ist Pflicht.
Hygiene beim Aufziehen aus Mehrdosisbehältern
Beim Aufziehen aus Durchstechflaschen und Ampullen entscheidet die Technik über die Sicherheit. Der Gummistopfen der Mehrdosisflasche wird vor jedem Anstich mit einem Alkoholtupfer wischdesinfiziert und trocknen gelassen, für jede Entnahme werden eine frische Spritze und eine frische Kanüle verwendet. Angebrochene Mehrdosisbehälter werden mit Anbruchdatum versehen und nach der Herstellerangabe begrenzt weiterverwendet, Einzeldosisbehälter sofort verworfen. Die KRINKO-Empfehlung zur Prävention Gefäßkatheter-assoziierter Infektionen und die Händehygiene bilden den Rahmen für die aseptische Vorbereitung von Injektionen und Infusionen. Aufgezogene Spritzen, die nicht sofort verwendet werden, werden beschriftet, damit Wirkstoff, Konzentration und Zeitpunkt eindeutig bleiben.
Für jede Fachrichtung das passende Volumen
Die Bevorratung richtet sich nach dem Bedarf der Praxis. Die 1- und 2-ml-Spritze deckt Impfungen, Lokalanästhesie und feine Dosierung ab, die 5- und 10-ml-Spritze die meisten Injektionen und das Aufziehen, die 20-ml-Spritze größere Volumina und die Sondengabe, die 50- und 100-ml-Spritze Spülungen und die Perfusortherapie. Impfzentren und Hausarztpraxen bevorraten kleine Spritzen in großer Menge, chirurgische und urologische Praxen die großen Volumina für Spülungen. Wer die Anwendungen kennt, hält die richtige Mischung vor und vermeidet Engpässe. Passende Kanülen zu jeder Spritze führen wir in den Nachbarkategorien. Für Impfaktionen und die Grippesaison lohnt die Bevorratung kleiner Spritzen im Karton, damit kein Engpass entsteht.
Material, Sicherheit und Sonderformen
Beim Material zählt die Verträglichkeit: Viele Einmalspritzen sind latex- und DEHP-frei, was bei Neugeborenen, Schwangeren und bei der Gabe fetthaltiger Lösungen wichtig ist, weil der Weichmacher DEHP aus PVC ausgewaschen werden kann. Für die kontinuierliche Gabe über den Perfusor gibt es speziell abgestimmte Spritzen mit gleichmäßigem Kolbenlauf und geringem Losbrechmoment, damit die Förderung ohne Druckstöße läuft. Blasenspritzen mit Katheteransatz und großem Volumen dienen der Spülung, Aufziehspritzen mit Rückschlagventil dem sicheren Aufziehen aus Ampullen. Wer die Sonderform kennt, wählt die passende Spritze für Anästhesie, Intensivmedizin und Urologie. Auch Sicherheitsspritzen mit integriertem Nadelschutz gehören zum Sortiment und verhindern Stichverletzungen nach der Injektion.
Einmalspritzen kaufen: Größen, Mengen und Lieferung
Im Shop lassen sich Standard-Einmalspritzen nach Volumen, Anschluss und Bauart filtern und auf Rechnung bestellen. Wer Einmalspritzen kaufen möchte, findet Volumen, Konus, Teiligkeit und Latexfreiheit am Artikel; Kartons zu 100 Stück senken den Stückpreis deutlich. Praxen halten 2, 5 und 10 ml als Standard sowie einige 20- und 50-ml-Spritzen vor. Für Praxen, Kliniken, Pflege und Rettungsdienste liefern wir gegen Rechnung mit Staffelpreisen. Ergänzend führen wir Insulinspritzen, Tuberkulinspritzen und die passenden Kanülen. Wer regelmäßig bestellt, hinterlegt die Standardgrößen im Kundenkonto und erhält sie in der gewünschten Menge zuverlässig geliefert.
Häufige Fragen aus Praxis und Klinik
Luer oder Luer-Lock?
Luer-Steck für die schnelle Injektion mit geringem Druck, Luer-Lock verschraubt für Spülungen, zähe Lösungen und Zytostatika, weil er sich nicht löst.
Zentrisch oder exzentrisch?
Der zentrische Konus sitzt mittig und ist der Standard, der exzentrische am Rand für die flache Punktion oberflächlicher Venen.
Zwei- oder dreiteilige Spritze?
Die dreiteilige mit Gummistopfen läuft leichter und dosiert gleichmäßig, ideal für feine Gabe und Perfusoren. Die zweiteilige ist einfacher und günstiger.
Welche Größe für welche Anwendung?
1 bis 2 ml für Impfung und feine Dosierung, 5 bis 10 ml für die meisten Injektionen, 20 ml für Sonden, 50 bis 100 ml für Spülungen.
Wo kann ich Einmalspritzen auf Rechnung kaufen?
In unserem Shop bestellen Praxen, Kliniken und Pflege Standard-Einmalspritzen auf Rechnung, mit Staffelpreisen bei Kartonabnahme.








































