Mundschutz
Mundschutz und OP-Masken für Praxis und Klinik: Foliodress und Carpex OP-Masken Typ I und II, Einmal-Mundschutz mit Ohrschlaufen und Bändern in mehreren Farben, nach EN 14683, auf Rechnung bestellen.
Mundschutz im Sortiment: OP-Masken Typ I und II
Der medizinische Mundschutz, auch Mund-Nasen-Schutz oder OP-Maske, schützt vor der Übertragung von Tröpfchen zwischen Personal und Patient. Wir führen Foliodress und Carpex OP-Masken sowie Einmal-Mundschutz in mehreren Ausführungen: mit elastischen Ohrschlaufen für das schnelle Anlegen und mit Bindebändern für den festen Sitz im OP, 3-lagig, in Grün, Blau, Weiß, Schwarz und Pink. Die Masken erfüllen die Typen der EN 14683: Typ I für den allgemeinen Gebrauch und Typ II mit höherer bakterieller Filterleistung für den OP, Anti-Splash-Varianten schützen zusätzlich vor Flüssigkeitsspritzern. Als medizinische Gesichtsmaske ist der OP-Mundschutz von der FFP2-Atemschutzmaske zu unterscheiden, die den Träger selbst schützt.

Typ I, Typ II und Typ IIR: die Unterschiede
Die EN 14683 teilt medizinische Gesichtsmasken nach der bakteriellen Filterleistung ein. Typ I filtert mindestens 95 Prozent und ist für Patienten und den allgemeinen Gebrauch gedacht. Typ II filtert mindestens 98 Prozent und ist der Standard für den medizinischen Einsatz und den OP. Typ IIR ist zusätzlich spritzwasserfest und schützt bei Eingriffen mit Blut- und Flüssigkeitsspritzern. Der OP-Mundschutz ist eine Fremdschutzmaske: Er hält die Tröpfchen des Trägers zurück und schützt so das sterile Feld und den Patienten. Wer sich selbst vor Aerosolen schützen muss, etwa bei aerosolerzeugenden Tätigkeiten, braucht eine FFP2-Atemschutzmaske, die wir in einer eigenen Kategorie führen.
Richtig tragen und wechseln
Die Maske wird über gereinigten Händen angelegt, der Nasenbügel wird an die Nase angeformt und die Maske über das Kinn gezogen, sodass Mund und Nase dicht bedeckt sind; ein Spalt an Nase oder Wangen hebt die Schutzwirkung auf. Die Maske wird nur an den Bändern oder Schlaufen berührt, nicht an der Vorderseite und bei Durchfeuchtung, nach wenigen Stunden und nach jedem Patienten mit hohem Infektionsrisiko gewechselt. Nach dem Ablegen werden die Hände desinfiziert. Die Maske ist ein Einmalprodukt und wird nicht wiederverwendet, weil die durchfeuchtete Maske die Filterleistung verliert und selbst zur Keimquelle wird.
Farben, Bänder und Sonderformen
OP-Masken gibt es in mehreren Ausführungen für den Alltag. Die Farbe unterscheidet Bereiche und Zielgruppen: Grün und Blau sind im OP und in der Praxis Standard, Weiß wirkt neutral, kräftige Farben und Motive nehmen Kindern die Scheu. Die Befestigung mit Ohrschlaufen ist schnell angelegt, mit Bindebändern sitzt die Maske fester und lässt sich auf die Kopfgröße einstellen. Anti-Splash-Masken mit zusätzlicher Schutzschicht wehren Flüssigkeitsspritzer ab, Masken mit Visier schützen die Augen mit. Für Brillenträger sind Masken mit gutem Nasenbügel wichtig, damit die Brille nicht beschlägt. So findet sich für jede Fachrichtung und jeden Träger die passende Ausführung.
Norm, Einsatz und Beschaffung
Medizinische Gesichtsmasken sind Medizinprodukte nach der Verordnung (EU) 2017/745 und erfüllen die EN 14683; die Typangabe steht auf der Verpackung. In OP, Praxis, Pflege und Labor gehören sie zur Standardausstattung, bei aseptischen Eingriffen und im OP ist Typ II oder IIR vorgeschrieben. Für den Arbeitsschutz regelt die TRBA 250 den Einsatz von Mund-Nasen-Schutz und Atemschutz je nach Tätigkeit und Gefährdung. Farbige Masken erleichtern die Unterscheidung von Bereichen und werden in der Kinderheilkunde und Zahnmedizin geschätzt. Der OP-Mundschutz ist ein Verbrauchsartikel mit hohem Bedarf.
Mundschutz, FFP2 und Gesichtsschutz abgrenzen
Die verschiedenen Masken haben unterschiedliche Aufgaben. Der medizinische Mundschutz nach EN 14683 ist eine Fremdschutzmaske, die die Tröpfchen des Trägers zurückhält und Patient und steriles Feld schützt. Die FFP2-Atemschutzmaske nach EN 149 filtert die Einatemluft und schützt den Träger selbst vor Aerosolen, etwa bei aerosolerzeugenden Tätigkeiten und bei luftübertragbaren Erregern. Der Gesichtsschutzschild schützt zusätzlich die Augen vor Spritzern, ersetzt aber die Maske nicht. Welche Maske nötig ist, ergibt sich aus der Gefährdungsbeurteilung nach TRBA 250: Fremdschutz mit OP-Maske im Regelfall, Eigenschutz mit FFP2 bei Aerosolgefahr, Kombination bei Spritzgefahr. Die richtige Auswahl schützt Personal und Patienten zuverlässig.
Tragekomfort, Passform und Hautverträglichkeit
Wer viele Stunden Maske trägt, achtet auf Komfort und Verträglichkeit. Ein anpassbarer Nasenbügel verhindert das Beschlagen der Brille und dichtet an der Nase ab, weiche Ohrschlaufen oder Bänder vermeiden Druckstellen hinter dem Ohr, ein dreilagiger Aufbau aus Vlies filtert und bleibt zugleich atmungsaktiv. Bei empfindlicher Haut helfen latexfreie Bänder und hautfreundliche Innenlagen gegen Reizungen. Die Maske sitzt richtig, wenn sie Mund, Nase und Kinn dicht bedeckt und beim Sprechen nicht verrutscht. Für Brillenträger und lange Eingriffe lohnt eine Maske mit gutem Nasenbügel und weichem Vlies. Farbige und dezente Varianten passen den Mundschutz an den Bereich und die Zielgruppe an, etwa in der Kinderheilkunde.
Mundschutz kaufen: Typen, Mengen und Lieferung
Im Shop lassen sich Mundschutz und OP-Masken nach Typ, Befestigung und Farbe filtern und auf Rechnung bestellen. Wer Mundschutz kaufen möchte, findet Typ nach EN 14683, Befestigung, Lagen und Farbe am Artikel; Kartons zu mehreren Hundert Stück senken den Stückpreis. Praxen halten Typ II mit Ohrschlaufen als Standard vor, OP-Bereiche Typ IIR mit Bändern. Für Praxen, Kliniken, Pflege und Betriebe liefern wir gegen Rechnung mit Staffelpreisen. Ergänzend führen wir FFP2-Masken, OP-Hauben und Schutzkittel und Schürzen.
Häufige Fragen aus Praxis und Klinik
Was ist der Unterschied zwischen Typ I und Typ II?
Typ I filtert mindestens 95 Prozent der Bakterien für den allgemeinen Gebrauch, Typ II mindestens 98 Prozent für den medizinischen Einsatz und den OP. Typ IIR ist zusätzlich spritzwasserfest.
Schützt ein Mundschutz den Träger?
Der OP-Mundschutz ist eine Fremdschutzmaske und hält die Tröpfchen des Trägers zurück. Für den Eigenschutz vor Aerosolen ist eine FFP2-Atemschutzmaske nötig.
Wie oft wird der Mundschutz gewechselt?
Bei Durchfeuchtung, nach wenigen Stunden und nach jedem Patienten mit hohem Infektionsrisiko. Die Maske ist ein Einmalprodukt.
Ohrschlaufen oder Bänder?
Ohrschlaufen sind schnell angelegt und für den Praxisalltag praktisch, Bindebänder sitzen fester und sind im OP verbreitet.
Wo kann ich Mundschutz auf Rechnung kaufen?
In unserem Shop bestellen Praxen, Kliniken und Pflege Mundschutz und OP-Masken auf Rechnung, mit Staffelpreisen bei Kartonabnahme.








































